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View Full Version : The Camel Trophy arround the Globe...


potemkin
12-19-2006, 12:12 PM
Hi everyone!

This is me, Goliath. I'm probably the first camel ever to keep its own diary. Oh, and the first camel ever to want to travel around the globe. Unfortunately, my fingers are simply to big to type on a laptop, so my boss had to do the writing.

http://www.webcamel.de/

From time to time i will add the translated story....the story is written in my mother tongue german

iff you like you can translate the story by Babelfish or
http://www.freetranslation.com/ but the result will not be satisfied enough to understand

German:

Hallo an Alle! Das bin ich, mein Name ist Goliath

http://www.karawansinn.de/kontakt.jpg

und ich bin vermutlich das erste Kamel mit einem eigenen Tagebuch das rund um den Globus wollte. Für die Geschichte zu schreiben musste mein Boss herhalten, denn meine Finger sind definitiv zu gross um auf dem Laptop zu schreiben.


27. Juni 2002 gegen 05 Uhr morgens....

Dieser Tag sollte nicht schön enden...So viel schon mal vorweg. Schon frühmorgens setze meinem Boss im stickig heissen Zelt die Sonne zu und als ich meinte ich müsse mit meinen 600 Kilos spasseshalber auch noch auf seine dürftige Behausung liegen, da merkte ich schon, dass ich völlig falsch lag. Gut, gut, ICH hatte ja prima geschlafen in jener Nacht und reichlich Futter war auch vorhanden an jenem Biwakplatz. Unweit des Zeltes floss ein kleines Bächlein dem Neuenburger See entgegen und die Sonne glitzerte eigenartig durch die Büsche. Ich war natürlich ungeduldig und so kam es, dass der Boss die Kamelpacktaschen falsch einräumte. Das sollte noch seine Folgen haben...... Gut, irgendwann, es war schon späterer Vormittag brachen wir (hihi der Ausdruck gefällt mir) unsere Zelte ab und zogen gemütlich unseres Weges der seinerseits noch nicht verraten wollte was er uns an Überraschungen aufgepackt hatte. Gegen Mittag kamen wir an den Stadtrand von Yverdon les Bains. Ihr müsst wissen, zu jener Zeit fand in jener Stadt die um zwei Jahre verschobene Schweizerische Landesausstellung "EXPO 02" statt. Entsprechend war auch etwas los an diesem Tag an jenem Ort. Wir liefen auf dem rechten Gehweg entlang der Hauptstrasse in Richtung Stadtmitte. Viele der vorbeifahrenden Fahrzeuge hupten mir zu und ich war natürlich mächtig stolz mit meinem riesigen Gepäck auf dem Buckel. Stolz schaute ich zu den vorbeifahrenden Leuten rüber und viele winkten uns zu. Vielleicht auch nur mir? Einige Schlaue meinten sogar Kamele stehen besonders auf Hupkonzerte, aber da waren sie etwas dürftig über unsere Vorlieben informiert. Einerlei, bei einer Bäckerei durfte ich den süssen Duft von frischgebackenem Gebäck schnuppern und wurde feinsäuberlich vor dem Schaufenster angebunden. Natürlich konnte ich es nicht lassen während dem Warten die Schaufensterscheibe mit meinem Gesabber zu verschmieren, was der aufmerksamen Verkäuferin in der Bäckerei natürlich nicht entging. Wegen der EXPO 02 war zu jener Zeit in jener Stadt entsprechend viel los und es galt als gute Geschäftsleute auch schnell tüchtig Kasse zu machen. Meinem Boss viel sogleich auf, dass die sonst üblicherweise kühlen Getränke, in jener Bäckerei lauwarm im Kühler standen und als er des unverschämt hohen Preises wegen für so ein kleines PET-Fläschchens, noch eine moserige Bemerkung in Richtung Verkäuferin machte, da war der richtige Nagel für Zoff zu kriegen schon gesetzt. Drinnen war ein Rummel und so musste der Chef auch besonders lange warten bis er an die Reihe kam um zu bezahlen. Während dessen wurde ich draussen natürlich von allen Seiten begafft und einige mussten in Safarimanier in Siegerpose vor mir Aufstellung nehmen um dann von ihren Freunden als Erinnerung an den Moment und zum Beweis welch kapitale Beute man da im Kasten hatte, ich Bedauernswerter, endlos fotogafiert werden. Mir lief das schon zum Halse raus und da machte ich was ich in solchen Momenten besonders gerne tue, eben ein kleines Geschäft und dies vor eben besagtem Geschäft. Das hätte ich nun besser nicht machen sollen, denn durch die Schaufensterscheibe vernahm ich, dass mein Boss anscheinend mit der Verkäuferin Zoff wegen dieses bisschen Urins vor dem Laden bekam. Ich fand das witzig anzuhören und deshalb setzte ich gleich noch eins oben drauf. Das war dann aber etwas zu dick aufgetragen. Nun war es der guten Dame endgültig zu viel. Durch die geschlossene Türe konnte ich unmissverständlich zu mir deutend vernehmen: "ohh mais ca va pas!!!" (oder zu gut Deutsch: "Ohhh das geht aber nicht!") und das konnte ich gut hören, schliesslich besitzen wir Kamele ein ausgezeichnetes Gehör. Als Reaktion setzte ich meinerseits ein besonders fettes Grinsen auf und war natürlich ganz entzückt ob dem Wirbel den ich dadurch wieder ausgelöst hatte. Ja so ein Riesenviech wie ich bin, da bleibt manchmal kein Auge trocken. Als nun noch die herumstehenden Gaffer laut lachen mussten, wurde natürlich der Bäckereibesitzer gerufen und für den war bei der schweinischen Bescherung direkt vor seinem Geschäft, natürlich gleich Feierabend. Und so passierte was unweigerlich passieren musste, es gab meinetwegen eine wüste verbale Auseinandersetzung. Chief versuchte natürlich das ganze so weit es ging herunter zu spielen, aber da hatte er natürlich nicht mit dem in der Ehre gekränkten Ladenbesitzer gerechnet. Es ging richtig wüst zu drinnen und ich tat zähnepfeifend so als ob ich natürlich nicht wüsste um was es da drinnen ging. Nun also mal halblang dachte ich wegen so ein bisschen Notdurft, schließlich muss jeder mal müssen und ich halt wie immer zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Ich also setzte den dümmsten Blick auf den Kamele so drauf haben, was uns ja immer nachgesagt wird und harrte der Dinge die da unweigerlich kommen sollten. Das Geschrei verlagerte sich auf die Strasse und es schien schon beinahe in ein Drama ausarten zu wollen. Gut, mein Boss pflegte was er in solchen Momenten schon oft tat zu tun und liess sich von der Bäckersfrau einen mit heissem Wasser gefüllten Eimer geben. Den musste er mir natürlich noch halb über meine Hinterfüsse verschütten und damit war vorerst der Tag gerettet. Eben bloß vorerst, denn nun ging es Schlag auf Schlag weiter. Beim weglaufen merkte ich schon dass der Boss nicht gut drauf war. Also verhielt ich mich vorerst ruhig und abwartend. Nach ein paar hundert Metern kam auf unserer Straßenseite eine den Anschein machende, heruntergekommene Weinhandlung. Es schien als ob dieser Großhandel schon vor einiger Zeit aufgegeben wurde und zum Zeichen dessen grüßten verstaubte Scheiben und überall herum liegender Abfall tat noch das seinige dazu. Der Eindruck der Bude war also geradezu einladend für uns um eben dort eine Mittagsrast zu machen. Ich wurde meiner Lasten entledigt und durfte an den vielen Weiden hinter dem Haus knabbern. Ohh ich liebe Weidenblätter und gab mir entsprechend Mühe viel davon in mich hinein zu stopfen.. Die kann man so schön zwischen den Zähnen von den Ästen abstreifen was ich denn auch voller Elan tat. Boss sass auf der Treppe der Warenrampe und war seinerseits auch damit beschäftigt sein Mittagessen einzunehmen. Plötzlich fuhr ein Fahrzeug auf den Hof und ihm entstieg ein dicker unfreundlicher Mann mit feuerrotem Kopf und dickem Hals. Einen solchen musste er ob unseres Anblicks auch unweigerlich machen und unmissverständlich gestikulierte er mit seinen wurstigen Fingern, dass wir von hier null koma plötzlich zu verschwinden hätten. Meinem Chef gingen ob solcher Impertinenz schon fast die Gäule durch und ich konnte mich gerade noch zurückhalten mit weiter fressen sonst hätte der Disput wo möglich noch in einem wilden Geraufe geendet. Ohh dachte ich, sind die aber nervig hier. Das ist aber mit Abstand der unfreundlichste Empfang der uns seit jeher irgendwo geboten wurde. Mir wurden mehr schlecht als recht die Taschen aufgebunden und ich wurde von jenem Ort weggezerrt wo es mir doch eigentlich sehr gut gefiel. Merde.. (Scheisse) dachte ich, muss denn heute alles schief gehen? An einem Fußgängerstreifen wechselten wir die Straßenseite und liefen an einer Zeile schäbiger Häuser entlang. Boss ging kurz in ein Cafe um zu pinkeln und ob des Stresses wegen eine Packung Zigaretten zu kaufen. Jungs an Spielautomaten machten derweil dumme Bemerkungen in meine Richtung, was ich aber einfach ignorierte. Alsdann wurde weiter marschiert und ich wusste ja eh nie wie lange marschiert wurde und so trottete ich gelangweilt meines Weges und weil mir der Chef nichts von seinen Broten abgeben wollte an diesem Tag, war mir eh alles scheißegal. So kam denn was kommen musste, ich war unaufmerksam und da geschah schon das nächste Malheur. Hinter der Häuserzeile befand sich eine doppelspurige Eisenbahnlinie und just in jenem Moment wo wir am letzten Haus vorbei zogen um dann auch gleich den endenen Bürgersteig verlassen zu müssen um die Strasse überqueren zu können, um die andere Strassenseite zu erreichen, genau in dem Moment kam von hinter dem Haus ein Güterzug hervor geschossen. Der Lärm der Kesselwagen war ohrenbetäubend und der aufmerksame Leser weiss schon was das für ein Kamel bedeutet.....:eek:

potemkin
01-18-2007, 01:17 AM
http://kameltagebuch.blogspot.com/ The Worldtrip with Camel. Here behind this Link the Blog with several pics from the travel. Enjoy and let me some comments. Thx. We reccomend the Babelfish Translation. Some Words are not translated but you can understand at most all.